Baccarat Regeln
Im Grunde setzt der Spieler auf den „Dealer“, den „Spieler“ oder auf ein „Unentschieden“. Die Baccarat Regeln weichen offen von den Regeln anderer traditioneller Casino Spiele ab. So wird zum Beispiel die Position des Spielers nicht durch jeden beliebigen Mitspieler besetzt und auch der Dealer repräsentiert nicht zwangsläufig das Casino. Damit man Baccarat begreift, muss man verstehen, dass diese Positionen im Grunde einfach nur unterschiedliche Ausgänge des Spiels beschreiben.
Wie man Baccarat spielt
Die Baccarat Regeln setzen fest, dass Sie – sofern Sie gewinnen wollen – richtig vorhersagen müssen, welche Hand die bessere sein wird. Sie können jedoch auch auf ein „Unentschieden“ zwischen dem Spieler und dem Dealer setzen.
Das, was an den Baccarat Regeln so interessant ist, ist die Tatsache, dass der Spieler nicht mit den Karten interagiert. Anders als bei Spielen wie Black Jack oder Poker, in denen die Spieler Entscheidungen basierend auf ihren Händen treffen müssen, diktieren die Regeln, dass die Karten auf eine bestimmte Weise ausgegeben werden. Zu lernen, wie man Baccarat in einem echten oder Online Casino spielt, bedeutet also ohne Zweifel, dass man jede Spielposition kennen muss.
Es gibt Spieler, denen es gefällt, dass sie ähnlich dem Roulette, keine Entscheidungen treffen müssen, nachdem sie erst einmal ihren Einsatz gebracht haben. Andere Spieler halten dies wiederum für eine verstörende Distanz zwischen ihnen und dem Spiel und können somit nicht nachvollziehen, was man in dem Spiel Baccarat sehen kann. Wenn sie sich dann aber doch an einen Baccarat Tisch wagen, ändern viele ihre Meinung und bleiben dann dabei.
Baccarat lernen – die Kartenausgabe
Am Anfang erhalten der Spieler und der Dealer jeweils eine einzelne Karte. Die erste Karte erhält der Spieler. Danach bekommt jeder eine zweite Karte. Diese entscheidet nun, wie das Spiel weitergeht. Wenn die Hand des Spielers 0 bis 5 enthält und die Hand des Dealers einen Wert von 0 bis 7 hat, bekommt der Spieler eine weitere Karte. Wenn die Hand des Spielers einen Wert von mehr als 5 hat, entfällt die dritte Karte.
Die Baccarat Regeln bestimmen, dass der Dealer nur dann eine dritte Karte bekommt, wenn sein Handwert 0, 1 oder 2 ist. Wenn die Hand des Dealers einen Wert von weniger als 7 hat, die allerdings weder eine 0, 1 oder 2 aufweist, wird unter Zugrundelegung einer festen mathematischen Tabelle bestimmt, wie die Hand des Spielers bewertet wird.
Baccarat lernen – die Werte der Karten
Zunächst muss man verstehen, dass in jedem Casino, ob echt oder online, im Baccarat ein Zählsystem verwendet wird, welches völlig anders ist als die Systeme, die bei anderen Casino Spielen angewendet werden. Wenn Sie Baccarat lernen wollen, dann hängen Sie Ihre bisherigen Erfahrungen an den Nagel und öffnen Sie sich für eine Lektion – die Karten von zwei bis neun zählen den auf der Karte aufgedruckten Wert. Alle Bildkarten zählen hingegen null Punkte, wogegen das Ass einen Punkt wert ist.
Es reicht jedoch nicht aus, einfach die einzelnen Kartenwerte aufzuzählen, um beim Baccarat eine Hand richtig einschätzen zu können. Wenn ein Spieler erfolgreich sein will, errechnet er den Wert jeder einzelnen Positionen, indem er die separaten Kartenwerte zusammenzählt und dann einfach die Zehnerstelle wegfallen lässt. Wenn der Spieler zum Beispiel eine 7 und eine 8 hat, wäre der mathematische Wert 15. Doch nach den Baccarat Regeln wird davon die 10 gestrichen, wodurch der finale Handwert also 5 ist.
Baccarat lernen – die Einsatzarten und Einsatzabläufe
Baccarat Spieler müssen sich nicht nur in jedem echten Casino und Online Casino erst einmal an das ungewöhnliche Einsatzsystem gewöhnen. Auch die Vor- und Nachteile jeder Position sollten vor der Einsatzplatzierung sorgfältig durchdacht werden. Wem dies zu kompliziert ist, sollte sich an die einfachen Slotmaschinen halten. Sowohl die Position des Spielers, als auch die des Dealers kommen mit einer Auszahlungsrate von 1:1. Wenn ein Spieler demnach auf die richtige Hand wettet, gewinnt er die Summe seines Einsatzes. Zumindest in der Theorie. Die Einsätze auf den Dealer erhöhen die Gewinnchancen um Durchschnitt um ca. 1%.
Es steht den Spielern natürlich frei, auf welche Position er setzt, jedoch berechnen die meisten Casinos deswegen eine Kommission von 5% auf alle Gewinne, die ein Spieler über seinen Einsatz auf die Position des Dealers macht. Das bedeutet, dass der Spieler seinen Einsatz und dazu eine Summe in Höhe von 95% seines Einsatzes erhält. Die riskantesten Einsätze, die man laut den Regeln des Baccarat bringen kann, sind die Einsätze auf ein Unentschieden. Es kommt nur sehr selten zu so einem Unentschieden, doch wenn es einmal geschieht, dann ist die Ausschüttung sagenhaft hoch. Für gewöhnlich zahlt diese Position mit Quoten von 9:1 aus. Gewinnt der Einsatz auf ein Unentschieden, erhält der Spieler also seinen Einsatz und dazu eine Auszahlung in neunfacher Höhe desselben.
Sollten die Hände des Spielers und des Dealers gleich gut sein, gewinnt nicht nur der Spieler, der auf ein Unentschieden setzte. Und selbst wenn kein Spieler das Risiko eingehen will, geht kein Geld verloren. Die meisten echten Casinos (und eigentlich auch jedes Online Casino) erlauben, dass dieselbe Hand erneut ausgeteilt wird, ohne dass dabei die Einsätze verloren gehen. Einer der Gründe dafür ist, dass Baccarat sowohl in echten Casinos, wie auch in Online Casinos derartig beliebt ist, ist die Tatsache, dass die Baccarat Regeln für einen der niedrigsten Hausvorteile sorgen, die man unter den Casino Spielen finden wird. Die Spieler Position bietet einen Hausvorteil von 1,24%, die Dealer Position gerade mal 1,06%. Bei dieser Ausschüttungsquote braucht es einen nicht wundern, dass die Position des Unentschieden einen deutlich höheren Hausvorteil aufweist, nämlich im Durchschnitt ca. 14%. Tatsächlich hört man immer wieder von Casinos, die große Verluste beim Baccarat hinnehmen mussten und zwar in Form von Gewinnen, die erfolgreiche Spieler beim Baccarat mit nach Hause nahmen. Es hat also seinen Grund, warum Baccarat eines der beliebtesten Casino Spiele ist.



